Wanderungen

Randonnees-Pedestres

Für Natur-Liebhaber, sowohl für lange Wanderungen als auch für einfache Spaziergänge geeignet, um eines der ältesten Gebirge zu entdecken, das den Stolz unserer Region ausmacht.

Das Esterel-Gebirge ist eines der größten Gebirgsmassive Europas aus permischer Formation (Ende des ersten Zeitalters, vor ca. 260 bis 225 Millionen Jahren). Es ersteckt sich auf rund 97.000 Hektar, unterbrochen von ungefähr 10 herausragenden Gipfeln wie z.B. dem Mont Vinaigre (Essigberg, 614 m), Les Suivières (558 m), Pic de l’Ours (Bärengipfel, 492 m) oder der Dramont (136 m).

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Aus rot-braunfarbenem Vulkangestein bestehend, bietet das Esterel-Gebirge durch seine silbergrüne Flora unwiderstehliche Kontraste: Eichen (Korkeichen, schwarze und grüne), Kiefern (Schirmkiefer oder Pinie, Aleppo- und Meereskiefern), Kastanien- und Mandelbäume, Mimosen...,

... das Maquis oder Unterholz aus Erdbeerbäumen, Wacholdersträuchern, Ginster- und Lorbeerbüschen

... und Thymianbüschen

... und ihren zahlreichen Gräsern und Blumen: Klatschmohn, Lavendel stoechas, Meereszinerarie, Feigengewächse und natürlich die großartigen Agaven in Küstennähe.

Auch die Fauna ist sehr abwechslungsreich; so finden sich zahlreiche Insekten, von denen selbstverständlich die Zikade am bekanntesten ist, begleitet von Grillen, Heuschrecken und vielfältigen Schmetterlingen, aber auch Schildkröten (griechische Landschildkröte, unter Schutz stehend!), Eidechsen, Wildschweine, Kaninchen und Hasen sowie zahllose Arten von Vögeln. Reiher, rosa Flamingos, Enten, Schnepfen und viele andere machen als Zugvögel hier eine Zwischenstation.Auf den vielen Wegen werden Sie sicherlich die verschiedenen Winde interessieren, die unsere Landschaft manchmal sehr heftig beuteln: der Mistral, der das Rhone-Tal herunterkommt, die Wolken von unserem Himmel fegt und dadurch immer gutes Wetter bringt; der Ostwind, der im Gegensatz dazu graues Wetter und Regen ankündigt; der Sirocco, als heißer Wind aus der Sahara kommend, der alles mit feinem Sand überzieht; der Ponant, der aus dem Westen und vom Meer her als äußerst angenehme Meeresbrise bläst, mitten im Herzen der größten Sommerhitze.

In Wohlgerüchen badend sollten Sie nicht vergessen, einen Spaziergang zumSemaphoren von Saint-Raphaël zu machen, von wo aus das Esterel-Gebirge bis nach Mandelieu la Napoule hin in einer Sinfonie von Farben in das Mittelmeer hineintaucht: die Rot-, Braun- und Malvenfarbtöne des Rhyolit spiegeln sich im tiefen Blau des Meeres – Sie befinden sich auf der « Goldenen Küstenstraße ».

73% der Fläche des Var sind bewaldet, in Fréjus selbst sind mehr als 4.000 Hektar mit Wald bedeckt, die hauptsächlich im Esterel gelegen sind. Ein wirklich großes Gelände, das man zu Fuß oder per Rad entdecken kann.

Und vor allem, vergessen Sie bitte eines nicht: Unser größter Feind ist das Feuer, denn Feuersbrünste töten Mensch, Tier und Vegetation; also Achtung! Bitte achten Sie auch auf unsere Umwelt und werfen keinerlei Papier weg!

Die Wegbeschreibungen der schönsten Wanderungen finden sie im Internet unter: http://perso.wanadoo.fr/massifdelestrel

A qui nous adressons nos félicitations car il partage avec nous sa passion pour l'Estérel.