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Die Vielfältigkeit der Landschaften im Var ist nur mit ihrem Reichtum an Würzen, Düften und Farben zu vergleichen.

Der Wald des Var ist nach dem Departement Landes der zweitgrößte französische Wald, und das erste Departement für den Gartenbau. Sein Weinbaugebiet umfasst 37 000 ha und über 450 Weinkeller.

In 27 000 Bienenstöcken wird Honig hergestellt.

Der Var verfügt über 300 km Mittelmeerküste und weist einen Jahresrekord an Sonnenstunden auf: fast 2 800 Stunden/Jahr.



 
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Bäume in unserer Region

ALBIZZIA Julibrissinn (Schlafbaum oder Seidenbaum)

Seine Blüten haben ihm seinen Beinamen eingebracht: Sträuße von langen, rosafarbenen Staubgefäßen in Puderquastenform mit einem weiß-gelben Punkt an ihrem Ansatz. Sein sommergrünes Laub ist gefiedert (gezahnte Blätter), was noch zu diesem Eindruck von Leichtigkeit beiträgt. Benötigt viel Sonneneinstrahlung und einen gut drainierten Boden.


Die grüne Eiche, die Pubescens-Eiche und die Korkeiche (Quercus)

Die grüne Eiche, die Pubescens-Eiche und die KorkeicheDiese drei Eichen sind sehr verschieden, aber alle einheimisch. Nur die sommergrüne Pubescens-Eiche verliert ihre Blätter. Die grüne Eiche wird 10 bis 15 Meter hoch. Sie wächst sehr langsam und erreicht ein hohes Alter. Früher gab es große Eichenwälder, die heute leider nicht mehr stehen. Die Pubescens-Eiche (weiß, schwarz, oder aber Trüffeleiche) ist am eindrucksvollsten und gilt als bester "Trüffelbaum". Die dritte Sorte, die Korkeiche, erkennt man leicht an ihrem zerklüfteten Stamm, der schon frühzeitig "alt" wirkt. Den Schälvorgang zur Gewinnung der Korkrinde, die für Flaschenkorken und Isolationszwecke verwendet wird, nennt man auf Französisch "Démasclage". Eichenholz findet in der Tischlerei, im Bauwesen und zum Heizen Verwendung. Die Früchte, die Eicheln, gehören zur Ernährung der Wildschweine.


Die provenzalische Zypresse (Cupressus sempervirens)

Die provenzalische ZypresseIhre lange, kerzenförmige Silhouette ist im Mittelmeerraum allgegenwärtig. In Alleen oder einzeln in der Nähe von Häusern, erhebt sie sich mit rassiger Eleganz. Zypressenhecken sind ein idealer Windschutz. Das Holz der provenzalischen Zypresse ist fäulniswidrig, kann etwa eintausend Jahre alt werden und wird daher zum Aufforsten unserer Region verwendet. In der Provence stellen drei im Dreieck aufgestellte Zypressen das Symbol der Gastfreundschaft dar.


Der Eucalyptus Globulus

Der Eucalyptus Globulus Die runden Blätter dieses immergrünen Baums strecken sich mit zunehmendem Alter. Der Baum ist frostempfindlich. Man erkennt ihn an seinem typischen Duft, der vielfach in der Pharmaindustrie verwendet wird. Sein hartes und schweres Holz ist unter Tischlern beliebt, wird aber auch von Blumenbindern zum Dekorieren von Sträußen verwendet. Es gibt mehr als 600 Eukalyptussorten, die meisten davon stammen aus Australien und Tasmanien.


FEIJOA Sellowiana (Myrtacées)

Mit der Guave verwandter, kleiner Baum oder Strauch mit oben dunkelgrün, unten grau-weiß gefärbtem, dauerhaftem Blattwerk. Bedeckt sich im Sommer mit einfachen, weißen oder roten Blüten mit üppigen, sehr dekorativen Staubgefäßen. Wenig bekannt ist, dass dieser Baum auch Frucht trägt unter der Bedingung, dass er nicht der Einzige seiner Art im Garten ist und der Sommer warm genug war. Denn dann folgen den Blüten grüne, schmackhafte Früchte. Der Feijoa braucht einen gut drainierten Boden und einen sonnigen Standplatz.


Der Maulbeerbaum (Morus)

Der MaulbeerbaumDer weiße Maulbeerbaum wurde im 15. Jahrhundert gemeinsam mit der Seidenraupenzucht aus Konstantinopel importiert und in Frankreich verbreitet. Die "Magnaneries" (Gebäude zur Seidenraupenzucht) mussten laufend mit riesigen Mengen Maulbeerbaumblättern, der einzigen Nahrung der Bombyx-Raupen, versorgt werden. Seine Frucht, die Maulbeere, wird aufgrund ihres Nährwerts verwendet (für Sirup und Konfitüren), aber auch in der Medizin (dank ihres starken Vitamin-C-Gehalts und ihrer lindernden Wirkung bei Halsschmerzen). Der Baum hat einen kurzen Stamm, der jedoch einen Meter Durchmesser erreichen kann. Die Zweige bilden eine Kugel, die Blätter wachsen sehr üppig. Der schwarze Maulbeerbaum weist quasi identische Merkmale auf, wird jedoch vom Bombyx weniger geschätzt. Der Platanenmaulbeerbaum entsteht durch eine Veredelung und entwickelt sehr breite, dunkelgrüne Blätter. Im allgemeinen bildet er einen natürlichen Sonnenschirm und ist daher ein beliebter Schattenspender.


Der Olivenbaum (Olea)

Der OlivenbaumStammt sicher aus dem Mittleren Osten und charakterisiert die Provence. Seine Blätter verleihen unseren Landstrichen eine grausilberne Färbung, sein knorriger Stamm ist leicht zu erkennen. Er trägt Oliven, sein Öl und sein Holz werden im Kunsthandwerk gern verarbeitet. Manche Olivenbäume sollen über 1000 Jahre alt sein.


Die Schirmkiefer (Pinus Pinéa)

Die SchirmkieferSie ist wohl der schönste Nadelbaum, den man an seiner ausgeglichenen Haltung und Form erkennt. Für unsere Region ist die Schirmkiefer charakteristisch. Ihren Nadeln entströmt ein starker Duft, ihre Kerne, die Pinienkerne, werden für Gebäck verwendet. Das Holz findet im Bauwesen und in Tischlereien Einsatz.


Le Platane à feuilles d'Erable
(Platanus acerifolia)

Die Platane mit AhornblätternDie Platane gehört zu den sommergrünen Bäumen. Ihre Blätter können 25 cm lang und 28 cm breit werden. Dieser Baum trägt weibliche und männliche Kätzchen (Flaumkugeln) an den Zweigenden. Die Platane ist die Baumart, die der Umweltverschmutzung am besten standhält. Sie wird nicht beschnitten und erreicht daher eindrucksvolle Ausmaße. Leider fällt dieser Baum oft Cryptogamen (Pilzbefall) zum Opfer. Am berühmten "Place des Lices" in Saint-Tropez stehen Platanen mit metallbereiften Stämmen, die somit vorm Aufplatzen gehindert werden sollen.


Butia Capitata (Cocos Australis)

Butia Capitata Es ist eine sehr schöne Palme mit langsamem Wuchs. Ihre Palmenwedel wachsen gebogen, zum Stamm zurückgekrümmt. Ihre blaugraue Färbung trägt stark zu ihrem Charme bei. Die Frucht, eine runde gelb-orange Dattel, schmeckt wie Kiwi und Ananas und wird natur oder als Konfitüre verzehrt oder auch zu Wein vergoren.


Cycas Revoluta

Cycas RevolutaEs ist eine "falsche" Zwergpalme mit breitem Stamm. Ihre Wedel sind fleischig und sehr fedrig. Diese Palme wächst äußerst langsam. Ihre Blüte kann 2 Meter hoch werden. Sie entwickelt sich an der Stammspitze, zwischen den Palmenwedeln.


Jubea Spectabilis

C'est une caricature du Phoenix Canariensis, son tronc est énorme et ses feuilles sont imposantes, mais il est moins commun de le rencontrer dans nos jardins.


Phoenix Canariensis

Phoenix CanariensisStammt von aus den Kanarischen Inseln und ist an der Côte d'Azur weit verbreitet. Ihr Stamm ist massiv, die Blätter sind lang und geschmeidig (bis zu 5 Meter), die eingeschlechtlichen Blüten wachsen in gelben Trauben. Dieser Zierbaum wird in großem Ausmaß angepflanzt und erreicht mit 10 Metern oder mehr eine beachtliche Höhe.


Phoenix Dactylifera

Phoenix Dactyliferaähnelt der Canariensis, ist jedoch schmächtiger: Der Stamm ist dünner, die Palmenwedel sind kürzer, dafür wächst sie jedoch höher: 15 bis 20 Meter. Im Mittleren Osten und in Nordafrika werden ihre Früchte (Datteln) aufgrund ihres Nährwerts geerntet.


Chamaerops Excelsa (Chinapalme)

Chamaerops Excelsaähnelt der Humilis in ihrer Form und Färbung der Blätter, ist jedoch ein Baum. Der Stamm ist fein und kann 8 Meter Höhe erreichen. Der Blätterschaft ist glatt und dornlos. Diese Palmenart verträgt Frost bis zu -10 °C.


Chamaerops Humilis

Chamaerops Humilisist die einzige Zwergpalme im Mittelmeerraum. Sie wächst buschig, wie ein Strauch und entwickelt mehrere Stämme, die man Köpfe nennt. Die Schäfte sind mit kleinen, scharfen Zähnen gespickt. Diese Palme gewinnt als Zierbaum zunehmend an Beliebtheit.


Erythea Armata

Erythea Armataist eine kleine Palme mit origineller blaugrauer Färbung. Ihr Stamm ähnelt in seiner Form der Perrier-Flasche, ihr Wuchs ist sehr langsam.

 

 


Washingtonias (Robusta oder Filifera)

WashingtoniasBei dieser Palme sind der Stamm, die Palmenwedel, ja eigentlich alles breiter und massiver als bei ihren Artgenossen. Im Gegensatz zu den anderen Palmen wächst sie sehr schnell.

 

Sträucher in unserer Region

Bougainvillée (Nyktaginazeen)

BougainvilléeDiese Kletterpflanze entfaltet ihre ganze Schönheit durch ihren Farbreichtum, der von malvenfarben, rot und flammendem Fuchsia bis zu gelben oder orangenen Pastelltönen reicht. Mit sommer- oder immergrünen Blättern ausgestattet, benötigen die holzigen Stengel eine Kletterhilfe oder Stütze. Als typisch mediterrane, nicht sehr widerstandsfähige Pflanze braucht sie viel Sonne, mäßiges Gießen und einen fruchtbaren, aber gut drainierten Boden.


Zäsalpinie (Caesalpinia gilliesii)

Caesalpinia GilliesiiDieser Zierbusch mit dunkelgrünem, schmalem Sommerlaub bringt im Sommer schöne Blütentrauben mit pyramidenförmigen, gelben Blüten hervor, die lange, leuchtend rote Staubgefäße aufweisen. Sie braucht Sonne und einen fruchtbaren Boden. Minimaltemperatur 5° C.


Die Kassie (Cassia angustifolia)

Kassieist eine mehrjährige Pflanze, die als Strauch oder Baum zwischen Frühjahr und Herbst mit leuchtend gelben Blütentrauben blüht. Die gleichgefiederten Blätter (mehrere kleine, längliche Blätter, die auf einem Reiser sitzen) sind, je nach Sorte, immergrün oder fallen ab. Sie benötigt einen fruchtbaren Boden und viel Sonne. Einigermaßen widerstandsfähige Pflanze.


Der Spindelstrauch (Euonymus Japonicus)


Der Spindelstrauchgehört zu einer Gattung mit über 150 verschiedenen Arten und taucht in der Regel in heißen Ländern und gemäßigten Zonen auf. Der Spindelstrauch zeigt ein sehr dekoratives bleibendes Blattwerk: Das zarte grüne Blatt scheint wie geölt. Der Strauch wird überwiegend als Heckenwerk genutzt und obwohl er sehr widerstandsfähig ist, bedarf er guter Pflege, da er leicht von Mehltaupilzen befallen wird.


Hibiskus (Malvacées)

Hibiskusgibt es in vielfältigen Farben und als sommer- oder immergrüne Pflanze. Die einfache oder doppelte Blüte ist auf jeden Fall sehr dekorativ und ziemlich groß. Die Pflanze ist mehr oder weniger widerstandsfähig (5° bis 15° C) und benötigt einen fruchtbaren, gut drainierten Boden sowie einen sehr sonnigen Platz.


Der Rosenlorbeer (Nerium Oleander)

Der Rosenlorbeerzeigt eine außergewöhnliche Blütenfülle und blüht vom Frühjahr bis zum Herbst. Dieser sehr widerstandsfähige Strauch wächst von Natur aus an sehr sonnigen Plätzen in der Nähe von Wasserstellen. Als Zierpflanze schmückt er Gärten, Terrassen und Hecken. Seine Blüten (einfach oder doppelt) zeigen ein breites Farbenspektrum: rosa, weiß, rot für den am häufigsten vorkommenden Rosenlorbeer, aber auch gelb und lachsfarben. Der Rosenlorbeer ist giftig, vor allem sein milchiger Pflanzensaft.


Das Wandelröschen

Das Wandelröschenist ein kleiner Strauch mit dunkelgrünem Blattwerk. Es gibt ihn in drei Farbzusammenstellungen: rot/orange, malvenfarben/rosa, gelb/weiß; er kommt aber auch in butterblumengelb vor. Der sehr blütenreiche Strauch hält sehr gut Trockenheit aus und widersteht Temperaturen von -8°C.


Die Mimose (Acacia dealbata oder Acacia decurrens)

Die Mimosestammt ursprünglich aus Tasmanien und Australien; ihr winterlicher Flor bedeckt mit kräftigem Gelb Hügel und Gärten an der Côte d'Azur. Die Unterschiede dieser beiden hier genannten Arten liegt im silbrigen Blattwerk bei der Acacia dealbata und im grünen Blätterschmuck bei der Acacia decurrens. Auch wenn die Akazie den Frost fürchtet, so schlägt sie vom Baumstumpf her wieder aus und weist einen schnellen Wuchs auf.


Das Pittosporum (Pittosporum Tobira)

Pittosporumstammt ursprünglich aus Japan und ist ein immergrüner Strauch, der zur Heckenpflanzung besonders am Meeresufer genutzt wird. Das Pittosporum ist sehr robust und sät sich von selbst aus. Im Frühjahr duften die kleinen weißen Blütenbüschel nach Orangenblüten.


Sommer-Tamariske (Tamaricacées)

Dieser widerstandsfähige Busch oder kleine Baum mit seinem feingeschnittenen, sommergrünen Blattwerk ist Wind gegenüber äußerst widerstandsfähig, weshalb man ihn entlang der gesamten Küste findet. Er blüht bis zum Herbst in leicht rosafarbenen Trauben und benötigt viel Sonneneinstrahlung und einen gut drainierten Boden.

 

Gewürzpflanzen in unsere Region

Fenchel (auf provenzalisch: fenoun)

Dauerpflanze, die überall wachsen kann. Vor allem die Zweige und Blüten duften stark nach Anis. Fenchel ist ideal zum Würzen von Oliven und Fischgerichten.


Wacholder (Juniperus, auf provenzalisch genèbre)

WacholderNadelbaum, der im Frühjahr blüht und anschließend seine Früchte wachsen lässt, die bei Reife schwarz sind. Diese würzen Kohlgerichte und Marinaden, setzen einen intensiven Geschmack frei.

 


Echter Lorbeer

Echter LorbeerBäumchen, das mehrere Meter hoch werden kann. Seine Blätter können das ganze Jahr über geerntet werden und gehören in jedes "Bouquet garni" (Suppengrün) und würzen Soßen, Fischbrühen und Marinaden.

 


Lavendel (Lavandula)

Lavandulaist eine mehrjährige Pflanze, deren Duftstoffe sich in Blüten und Blättern befinden. Die ährenförmigen Blüten sind bläulich bis violett gefärbt, die Blätter schmal und silberfarbig. Es handelt sich um eine widerstandsfähige Pflanze, die auf gut drainierten Böden an sonnigen Standorten wächst. Kann sowohl als Hecke als auch einzeln in einem Steingarten gepflanzt werden. Im Frühjahr leicht zurückschneiden, Blüte im Sommer. (L. Munstead syn. Angustifolia).


Origano (eine Art wilder Majoran)

Origano Dauerpflanze, deren pfeffriger Geschmack und thymianähnlicher Duft Speisen und Soßen pikant würzt. Sie ist ein idealer Pizzagewürz. Die Blüte kann von Juni bis September geerntet werden.

 

 


Rosmarin (auf provenzalisch: roumanin)

RosmarinDauerstrauch, der auf jedem Boden wächst und sonnenhungrig ist. Er ist das ideale Gewürz für Fleisch- und Fischgerichte. Die Bienen lieben seinen Nektar und schenken uns den berühmten Rosmarinhonig.

 

 


Pfefferkraut (auf provenzalisch: pebre d'ase oder pebre d'aï)

ein- oder mehrjährige Pflanze mit pfeffrigem Geschmack, der gut zu vielen Gerichten passt, besonders aber dem Ziegenkäse einen einzigartigen Geschmack verleiht. Seine Blüten werden von Juni bis August geerntet.


Salbei (auf provenzalisch: saùvio)

SalbeiStrauch mit stark duftenden fleischigen Blättern. Der Salbei wird geerntet, sobald seine Stängel zu blühen beginnen. Salbei gehört zum "Bouquet garni" (Suppengrün), zu Marinaden, Füllungen sowie Ragouts und gibt Schweinefleisch ein gutes Aroma.

 


Quendel oder Serpolet (auf provenzalisch: serpoul oder badassoun)

Dauerpflanze, die Wildbret, Ragouts und Marinaden, vor allem aber auch Fisch- und Pökelbrühen im Geschmack abrundet.


Thymian
(auf provenzalisch: badasso, farioulo)

Le thymkleine Dauerpflanze, die auf steinigem und sonnenbestrahltem Boden wächst. Thymian ist das ideale Gewürz für Grillgerichte, Marinaden für Wildbret oder Pasteten. Er wird im Herbst geerntet.

 

 


Knoblauch (auf provenzalisch: aïo oder aiet)

Pflanze, deren Knolle im Juli aus der Erde gezogen wird. Dank seines besonderes Duftes und Geschmacks wird Knoblauch regelmäßig in unserer heimischen Küche benutzt: Aïoli (Knoblauchmayonnaise), Fischsuppen, Soßen, Fleischgerichte… Er ist ebenfalls für seine heilenden Eigenschaften bekannt.


Basilikum (auf provenzalisch: baseli)

Le basiliceines der bekanntesten Gewürze. Basilikum gibt es mit kleinen oder großen Blättern. Die letzten sind besonders würzig. Basilikum passt bestens zu Tomaten und Olivenöl, würzt Salate oder Soßen und verleiht der berühmten Pistousuppe (dem Pesto ähnlich) ihren einzigartigen Geschmack.

 


Kerbel (auf provenzalisch: cerfueil oder cherfuei)

wird immer roh benutzt. Stängel und Blätter würzen Salate und Essig.


Schnittlauch (auf provenzalisch: cibouleto)

Schnittlauchverwandt mit der Zwiebel; frischer Schnittlauch ist ideal für Omelettes, Salate, Suppen und Käse. Getrocknet gehört der Schnittlauch zu den sogenannten "Fines Herbes" (Kräutermischung).

 

 


Estragon (auf provenzalisch: tragoum)

Estragoneinjährige Pflanze, die in Büscheln wächst und lange Stiele und dunkelgrüne Blätter besitzt. Geerntet wird im Sommer. Ihr starker Duft würzt Salate, Fisch, Essig, Senf, Käse...


Majoran

Majoran Als häusliche Kusine des Oregano besitzt er die gleichen aromatischen Eigenschaften, wird aber besonders für Konfitüren und Likörs gebraucht.

 

 

 


Minze

Minzewild oder als Kulturpflanze, pfefferig oder mild, wird frisch zur geschmacklichen Abrundung von Tomatensalat oder Zucchinischnitzeln verwendet. Im Sommer kühl zu servieren. Ihr frisches Aroma passt auch bestens zu schwarzem Tee.

 

 


Petersilie (auf provenzalisch: juvert)

passt vorzüglich zu Knoblauch und Olivenöl, dient als Dekoration von Speisen, gehört zum "Bouquet garni" (Suppengrün) und würzt Salate, Grillgerichte (Petersilienbutter) und Lebergerichte. Hauptgewürz der beliebten auf provenzalische Art zubereiteten Tomaten.

 

Blumen in unserer Region

Blumenrohr

Blumenrohr große, farbenprächtige Blumen, die Riesenorchideen ähneln. Die bananenstaudenähnlichen Blätter verleihen dieser Pflanze ein sehr exotisches Aussehen. Blumenrohr ist in unserer Gegend einfach unübersehbar, zumal es in fast jedem Blumenbeet vorkommt. Seine Wurzel ist ein Rhizom: dies ist eine Art Spross, der waagerecht dicht unter der Bodenoberfläche wächst und von dem mehrere Triebe einer gleichen Pflanze ihren Ursprung nehmen (Beispiele: Schwertlilie, Bambus, Schilfrohr..)


Geranien (Pelargonium)

GeranienDauerpflanze mit über 350 Sorten und zunehmender Anzahl an Hybriden. Die Geranie schmückt Steingärten und Terrassen und blüht von April bis Oktober. Die sogenannte "Zonalpelargonie" wächst senkrecht in die Höhe und besitzt große Blütendolden und fleischige Blätter. Die Geranie mit der großen trichterförmigen Blüte und dem gezackten Blatt steht gerne im Schatten. Die sehr stark wuchernde "Efeupelargonie" liebt die Sonne und benötigt wenig Wasser. Sie ist sehr blütenreich. Pelargoniumöl wird in der Parfümindustrie benutzt.


Petunien

Petunien ihr Flor ist üppig und zeigt sich von April bis zu den ersten Frösten. Sie säumen Alleen oder zieren Beete mit ihren kräftigen Farben. Petunien kommen zahlreich als Einzelblüten in vielen verschiedenen Farben oder sogar zweifarbig vor. Es gibt auch Petunien mit Doppelblüten oder sogar leicht gekräuselte Petunien. Vor einigen Jahren züchtete ein japanischer Forscher eine neue Art, die sogenannte "Surfinia". Diese kriechende Petunie entfaltet Blütenkaskaden, die über einen Meter groß werden können: einfach wunderschön !


Strelitzie (Strelitzia reginae, Bananengewächse)

STRELITZIA ReginaeParadiesvogelblume oder Papageienblume ist ihr Beiname, den diese Blume aufgrund ihrer sehr originellen, orange- und blaufarbenen Blüten trägt, die sich aus Deckblättern aufrichten, die wie ein grüner, mit einem roten Rand versehener Schnabel aussehen. Seine Blüten erscheinen im Sommer an langen Stengeln, die aus Büscheln entspringen, deren jeder Stengel nur ein einziges, langes dunkelgrünes Blatt trägt. Diese nicht sehr widerstandsfähige, dauerhafte Pflanze (minimal 12° C) fühlt sich in einem fruchtbaren, gut drainierten Boden wohl, ohne direkte Sonneneinstrahlung, aber mit viel Licht.

 

Fettpflanzen in unserer Region

Amerikanische Agave

Amerikanische Agavekommt in verschieden Farben vor: grün, blaugrau, gelb-grün gestreift oder bläulich-weiß gestreift. Ihre Größe ist beeindruckend: sie kann einen Umfang von 2 bis 3 Metern entwickeln. Diese Pflanze ist in unserer Region zu Hause.

 


Yucca (Palmlilie, aloifolia, filamentosa, gloriosa)

Yuccaihre 3 Unterarten kommen häufig vor und sind kaum voneinander zu unterscheiden. Sie verfügen jedoch über verschiedene Blütezeiten: im Sommer oder im Herbst. Ihre Blätter sind lang, derb und sehen aus wie spitze Dolche. Sie sind entweder meergrün oder grün-gelb gestreift. Die Blüten gleichen großen, rahmfarbenen Glocken, die an langen, hoch aufragenden, 80 cm langen Blütenstengeln sitzen.


Drachenbaum

DracaenaPflanze mit langen, zartgrünen, kugelförmigen Blättern. Der Drachenbaum sieht recht exotisch aus. Seine Blütezeit ist im Sommer: An einem langen Stengel sitzt dann eine Wolke kleiner Blütchen. Diese Pflanze ist zwar nicht frostbeständig (sie setzt jedoch oft wieder vom Baumstumpf her an), verträgt aber recht gut Trockenheit sowie große Temperaturschwankungen.


Feigenkaktus
(Opuntia ficus-Indica)

Feigenkaktuskann über 5 m hoch werden. Er besitzt große, tellerförmige Blätter, an deren Ende gelbe Blüten wachsen, aus denen dann die Früchte entstehen: die Feigen (weisen im reifen Zustand eine schwärzliche Farbe auf). In Nordafrika sieht man den Feigenkaktus häufig als Heckenbepflanzung.


Mittagsblume (Carpobrotus)

Ihr französischer Name "Hexenklaue" beschreibt bestens ihr Aussehen. Das Blatt ist fleischig und dreieckig, es wächst paarweise am Stengel entlang. Diese Dauerpflanze blüht im Frühjahr und im Sommer. Die große Blüte ist gelb oder rosafarben. Die Mittagsblume breitet sich gerne aus und ist somit sehr flächendeckend.


Dorotheanthus

sie ist kleiner als die Carpobrotus. Sie bildet im Sommer an trockenen und sonnigen Plätzen einen Blütenteppich. Leider handelt es sich um eine einjährige Pflanze.

 

Temperaturen

- Niedrigsttemperatur -9°C
- Der kälteste Tag 02/02/1956
- Höchsttemperatur 40,1°C
- Der heißeste Tag 07/07/1982
- Das heißeste Jahr 1994

Trinken Sie reichlich Wasser, um Wasserverlust zu vermeiden. Schützen Sie Ihre Haut mit Sonnenschutzcremes, die Ihrem Hauttyp angepasst sind. Keine Tiere oder Kinder in einem Fahrzeug einschließen, nicht einmal im Schatten.

Respektieren Sie die Umwelt und vergessen Sie nicht: Unser schlimmster Feind ist das Feuer!

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